Gott ist auch in der Dunkelheit 

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Lass die Sonne in meinen Kopf scheinen,

lass sie die schlechten Gedanken wegbrennen mit ihren Strahlen.

Lass warme, angenehme Gedanken entstehen,

zeig mir durch die Sonne, dass du da bist, dass du bei mir bist.

Ich sehne mich nach deiner Geborgenheit im kalten tosenden Meer,

zwischen den Wellen, die mich gefangen halten.

Sende eine Taube mit dem Blatt der Hoffnung,

lass meine Augen sehen: Du bist da!

Schick mir ein Zeichen, sei es auch noch so klein –

zeichne einen Regenbogen im Gewitterregen,

symbolisiere deinen Zuspruch, dass du mir beistehst.

Ich will deine Wärme spüren, dein Ja zu mir, deinen Plan erkennen

und doch weiß ich, dass deine Präsenz im Nicht-Sehen und Glauben liegt.

Es ist schwer mich nur am Vertrauen festzuhalten,

wenn die Wellen über mir schlagen und den physischen Halt rauben.

Die Bibel sagt: Im Vertrauen zeigt sich jetzt schon, was man noch nicht sieht.

Aber wie sehe ich das Vertrauen?

Du sagst: Denn gerade wenn du schwach bist, wirkt meine Kraft ganz besonders an dir.

Doch welche Kraft ist es?

Ich kann deinen starken Arm nicht physisch spüren.

Spüren kann ich dich allein in meinem Herzen,

durch die selbst eingepflanzte Hoffnung und das leise Vertrauen darauf das es dich gibt.

Da spüre ich dich sanft eine Ecke meines Herzens ausfüllen,

mit deiner wärmenden Liebe und dem Pochen gegen meine Brust

Das kommt doch von dir oder?

Alles finde ich mit meinem Kopf,

vieles ist erklärbar mit meinem Gehirn, vieles sichtbar durch meine Augen,

vieles hörbar mit meinen Ohren und vieles fassbar mit dem Mund.

Doch du? Du bist es nicht…

Du definierst dich im Unerklärbaren,

du bist sichtbar im versteckten und übersehbaren Zeichen,

du bist hörbar mit der inneren oft nicht wahrgenommenen Stimme,

und du bist fassbar in stillen Taten und in zu selten ausgeführten Handlungen.

Verstehst du, dass es da schwer ist dich zu sehen

und die Zuversicht auf dich zu erhalten?

Verstehst du, dass da die Zweifel kommen, die ich eigentlich nicht hegen möchte?

Verstehst du meine Angst, das ich alleine und kraftlos bin?

Verstehst du, dass Vertrauen und Hoffnung nur physisch ungreifbare Wörter sind

– nur auf besondere Art zu fühlen?

Kannst du meinen Wunsch nachvollziehen, dass ich bemerken möchte, dass du da bist?

Der starke Wind trägt immer wieder meinen Atem der Hoffnung weg

und die Wellen rauben mir den Blick der Zuversicht.

Halte deine Hände beschützend über mir,

schirm mich ab vor dem alles durchdringenden Blick des schwarzen Engels.

Du hast den Schatten neben dem Licht erschaffen,

damit wir deine strahlende Schönheit und wundervollen Taten erkennen.

Du hast den Nebel über dem Meer entstehen lassen,

damit wir „Land in Sicht“ und die damit verbundene Hoffnung zu schätzen wissen.

Du hast die dunklen Wolken am blauen Himmel erschaffen,

damit uns das Helle und die Wärme der Sonne auffällt und wir sie spüren können.

Ohne das Schlechte würde es nichts Gutes geben,

auch wenn ich mich verlassen und ausgeliefert fühle,

DU BIST DA.

Ich weiß, dass ich es nicht verdiene und nur deiner Gnade verdanke.

Ich weiß, dass ich tun muss damit ich dich erkenne.

Ich brauche den Willen deine Liebe anzunehmen

und das Streben dich zwischen den Zeilen und Elementen zu entdecken.

Ich bitte dich habe Geduld mit mir, denn es ist ungewohnt mit dem Herzen zu sehen.

Ich rufe nach dir wenn ich schwach bin,

um zu bemerken, dass du da bist wenn ich stark bin.

Ich zweifele, um zu glauben.

Ich suche dich in der Dunkelheit, um dich im Licht zu finden.

Danke, dass du wartest!

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2 Gedanken zu “Gott ist auch in der Dunkelheit 

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