… mein Leben erleben: im Kampf mit der Essstörung, in Herausforderungen und im Alltag.

Wieso heißt mein Blog „Zwischen Hoffnung und Vertrauen“? Weil ich der Meinung bin, dass es genau auf das – Hoffnung und Vertrauen – im Leben ankommt und ich versuche es zu lernen. Hoffen, dass auch schlechte Zeiten (die nun einmal zum Leben dazu gehören) vorbei gehen und dabei vertrauen, auf sich selbst vertrauen, sich so anzuerkennen, wie man ist. Vertrauen auf die Liebe, auf die Liebe zu sich selbst, die Liebe zwischen den Menschen, die einfach Frieden schenkt. Hoffen auf das Vertrauen auf die Liebe. Das Ganze gründet sich für mich auf dem Vertrauen zu Gott, wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott uns liebt, so wie wir sind, denn genauso hat er uns gewollt. Gott kennt uns ganz genau mit allen Ecken und Kanten und liebt uns einfach, auch wenn wir mal Scheiße bauen oder unser Leben gegen die Wand fahren, versagt haben, nicht gut genug waren oder alles um uns einfach nicht Rund läuft, dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott uns trotzdem liebt, auch wenn er es gerade nicht zeigt (aus welchem Grund auch immer) oder wir es einfach nicht sehen. Und alles was er dafür, für seine bedingungslose, unerschütterliche Liebe, will ist, dass wir dieses Geschenk annehmen, seine Liebe erwidern und uns lieben und dann diese Liebe weitergeben. Das ist doch einfach krass oder?!, eigentlich verlangt er doch gar nicht viel. Und doch ist es für mich so schwer mich selbst zu lieben, mich so zu akzeptieren, wie ich bin, äußerlich und innerlich – nicht ständig nach einem Fehler zu suchen und es anzunehmen, dass ich mal welche mache. Es ist schwer zu verstehen, dass man geliebt wird, von anderen, es ist schwer zu verstehen für anderen, dass man einen liebt – ach überhaupt ist es einfach nur kompliziert und unverständlich. Doch es gibt Hoffnung, ich habe Hoffnung, dass ich irgendwann darauf – auf mich selber – vertrauen kann, dass ich einfach bin, wie ich bin und das ich gut so bin. Nicht perfekt, denn wer ist das schon?, nein einfach nur zufrieden, weil ich es anerkenne, was ich bin und leiste. Mein Traum ist es in den Spiegel zu schauen und zu sagen: „Das bist du und du bist einfach wertvoll, du bist nicht perfekt, na und? Du brauchst nicht perfekt zu sein, du musst keine Erwartungen erfüllen oder in ein Schattenbild passen, so bist du einfach und das ist wunderbar! Ich bin ich und ich freue mich ich zu sein! Und hey, das Schokobonbon, da rechts neben dem Bauchnabel steht dir echt gut ;)“

Tja … da dazwischen befinde ich mich irgendwo, mitten im Leben… zwischen der Hoffnung und dem Vertrauen, mit Selbstzweifeln, -vorwürfen und meiner Essstörung, aber trotzdem auch mit Selbstbewusstsein, Lebensfreude, Humor und Abenteuern auf der Suche nach mir selbst, einer Suche nach Selbstanerkennung, Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl

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