Hoffnung, Vertrauen, Liebe, Freude – Weihnachten für mich 

… sind das nicht die wahren Dinge in der Weihnachtszeit? Das worauf wir im Advent bauen sollten, statt auf Lichter – am besten bunt und blinkend- und Schmuck – am besten bunt, glitzernd und übertrieben viel- und Essen – am besten die umfangreichste Sortenpalette an weihnachtlichem Gebäck, Schokolade in Massen und natürlich den größten Braten. Nicht das ich was gegen Weihnachtsstimmung, Weihnachtsgebäck (das könnte ich essen bis zum umfallen…aber ist bei mir sowieso so nen Thema…) oder gar Lichter und Glitzer hätte, nein eigentlich ist das Gegenteil der Fall, das was ich störend finde, es ist alles zu überladen damit, zu viel, zu übertrieben, zu auffällig, zu erdrückend. Und es dreht sich alles nur darum und um Weihnachtsgeschenke. Das das was dahintersteht total im Lichter- und Lebensmittelbad untergeht. In Ruhe und Besinnlichkeit bei einem warmen Lichtschein, mit ein paar schönen Weihnachtsliedern in gemütlicher Runde oder alleine, sich darauf freuen, dass Gott zu uns kommt. Zu Weihnachten wird er Mensch durch seinen Sohn. Er zeigt, er schenkt, uns seine Liebe, indem er seinen Sohn schickt. Ja Gott liebt uns, er liebt jeden so wie er ist, denn so hat er ihn gemacht. Gott nimmt jeden an, mit seinen Fehlern und Macken, einfach weil er liebt und Liebe gibt. Alles was er verlangt ist, dass wir Liebe annehmen und zurückgeben. Ihn lieben, andere lieben, uns selbst lieben, einfach sein Geschenk, unser Leben annehmen.

Auf diese Liebe, die er uns zu Weihnachten schenkt dürfen wir vertrauen, auf das Vertrauen dürfen wir bauen. Annehmen, dass es einfach so ist, auch wenn es gerade mal schwer ist. Wenn Zweifel, Vorwürfe, Hass, Gewalt, Unzufriedenheit usw. herrschen statt Liebe, dürfen wir hoffen. Hoffen auf das Vertrauen, dass Gott uns liebt. Das hat er mehr als deutlich bewiesen, als er zu Weihnachten seinen Sohn geschickt hat. In unsre Welt in der oft so viel Liebe fehlt, kleine unscheinbare Liebe in den alltäglichen Dingen, Liebe zwischen den Menschen, aber auch ein wenig Liebe zu sich selbst. Also wenn Liebe gerade nicht greifbar ist, wenn Freude fehlt, gilt es auf die Hoffnung zu bauen. Durch Jesus, das kleine, verletzliche Baby gibt uns Gott Hoffnung in die Welt. Ein klitzekleiner Lichtschein auf den man vertrauen darf. Gott schenkte uns mit seinem Sohn Hoffnung auf Liebe und Freude, auf Frieden. Und dieses wunderbare Geschenk sollten wir jedes Jahr zu Weihnachten bewusst feiern und immer wieder neu annehmen. Liebe und Anerkennung weitergeben, Hoffnung teilen, Freude ausstrahlen, Vertrauen gründen und aufbauen – im Kleinen.

Ja das klingt einfach, zu einfach. Manche werden sich denken, als ob damit alle Probleme gelöst sind… Nein sind sie nicht, das weiß ich. Für mich ist es am schwersten mich selbst zu lieben, denn ich habe Anforderungen und Erwartungen an mich die viel zu hoch sind, die ich einfach nicht erfüllen kann, die ich aber erfüllen will, also versage ich immer wieder, bin mir selbst nicht gut genug, ich kann es einfach nicht zeigen und akzeptieren, auch mal schwach zu sein. Außerdem ist es in manchen schlimmen Gegebenheiten schwer, daran zu glauben, dass es vorbei ist und manchmal gibt es auch keine Hoffnung darauf. Damit werden wir wohl alle tagtäglich konfrontiert, mit (scheinbar) auswegslosen Situationen, die man einfach nur hinnehmen kann und sie im Blick behalten, schauen wie man sie vielleicht weniger auswegslos erscheinen lassen kann, aber auch auf das Gute zu konzentrieren. Liebe kann man nicht erzwingen nur schenken und erfahren. Das Dumme ist es gibt keine Anleitung. Und Hoffnung und Vertrauen, auch Liebe sind einfach keine greifbaren Dinge, die man eben mal aus dem Supermarktregal mit nach Hause nehmen kann. Hoffen und vertrauen, wie geht das? Mein Rat einfach ausprobieren. Ganz nach dem Motto, nach einem Gewitter kommt auch wieder Sonnenschein. Fakt ist es braucht Zeit, alles braucht Zeit. Versucht einfach mal darauf zu vertrauen, dass die Sonne wieder aufgeht am Morgen. Das ist selbstverständlich und wissenschaftlich bewiesen? Na super, dann ist das doch schon mal ein kleiner Vertrauensbeweis auf die Selbstverständlichkeit und Wissenschaft.

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