Schneefrieden

Egal wie kalt die Kälte den Boden gefriert, egal wie eisig das Eis den Boden härtet –
sanft kommt der Schnee und bringt Schutz. Er lässt den Dreck verschwinden und zaubert auf die Welt einen reinen Schein. Dennoch bleibt der Schmerz des Frostes, die Angst vor der Unerbittlichkeit der Strenge. Aber genau wie sie immer wieder die Natur besuchen, werden glitzernde Kristalle Wiesen und Bäume friedlich aufs Neue bedecken. Der Schnee benötigt keine Sonne um zu strahlen, keine Helligkeit um zu leuchten – er trägt beides in sich. Zum Entstehen brauchen die Flocken jedoch Kälte und der weiße Überzug den Frost. Leichtigkeit trifft auf Härte, Weiß auf Schmutz – nur aus dieser Verbindung kann ein Schneefrieden entstehen.

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2 Gedanken zu “Schneefrieden

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