Loslösen – der 150. Tag

Finger um Finger lösen sich die Hände von den gummierten Griffen. Erst Eine, dann die andere. Oder beide gleichzeitig? Ein Gefühl von Euphorie schwingt in der Anspannung und der Konzentration mit. Adrenalin wird durch den konzentrierten und fokussierten Körper gepumpt… Dann – die Hände sind für einen kurzen Moment gänzlich vom Gummi gelöst, der Kontakt zum Lenker ist gelöst. Immer und immer wieder wird der Lenker bei einem Wackler oder Schlenker berührt um Sicherheit zu finden, immer und immer aber wieder losgelassen. Das Gleichgewicht des Körpers, der auf dem Sattel ruht, wird nach einigen Versuchen gefunden, es besteht kein Halt der Hände mehr am Lenker… Ein freudiges, bestätigendes Gefühl macht sich breit. Es ist ein Erfolg, eine Leistung, etwas Tolles – freihändig Fahrrad fahren. Nein ich habe es nicht gerade gelernt oder bin gerade dabei es zu üben. Es geht mir, um das bildhafte Darstellen des Loslösens. Die Schwierigkeit des Gleichgewicht Findens und die Euphorie des freihändig Fahrens verbinden sich zu Einem in diesem Prozess. Es gibt bestimmt Naturtalente, die kaum zu üben brauchen und gleich beim ersten Versuch Erfolg haben und dann gibt es auch die, die halt einige Versuche brauchen.

Worauf will ich nun hinaus? Ich möchte nicht sagen, dass es beim Fahrrad fahren darauf ankommt ohne Hände zu fahren, sondern ich möchte versuchen bildlich meinen Weg weg von der Essstörung zu beschreiben.

Ich sitze auf dem Rad und fahre den Weg des Lebens. Berg hoch und runter, Kurven und gerade Strecken, Gabelungen und Abzweigungen, Asphaltstraße und Waldweg – alles kommt vor. Ich sitze auf dem Sattel und halte mich mit den Händen am Lenker fest. Der Lenker gibt Halt und Sicherheit, verhindert ein Wackeln des Körpers, da er in irgendeiner Weise ja gebunden ist. In meinem Bild stellt der Lenker jedoch nicht das „Normale“ dar, sondern die Essstörung oder auch eine andere Sucht. Mit der Zeit ist es zu einer Abhängigkeit gekommen, die man gegriffen hat, weil das Leben zu wackelig erschien. Der Blick schweift nach vorne in die Zukunft oder ist auf den Lenker fixiert, um Gewissheit zu haben, dass der Halt noch vorhanden ist. Der Weg in die Zukunft ist fahrbar, aber die Zukunft nicht greifbar, da die Hände ja an den Lenker gebunden sind – so besteht nicht die Möglichkeit abzusteigen, um ein Stück weg von der Straße zu gelangen, immer schleift man die „Last“ des Rades mit. So bin ich also gefahren – gefesselt ohne zu bemerken, dass mich etwas am freien Leben hinderte, weil es Gewohnheit geworden war. Der Halt war nicht mehr wegzudenken, unmöglich aufzugeben. Doch genau das sagte man mir dann in der Klinik, nachdem ich bemerkt hatte, dass die Last mich zu erdrücken drohte: Es kann ein Leben ohne Essstörung geben, dieser Zwang und ihre Kontrolle kann gebrochen werden. Immerhin habe ich auf meinem Lebensweg viele Menschen um mich, die sozusagen freihändig fahren oder befreit spazieren. Doch wie stellte ich es an mich zu lösen?

0. Klammern an den Lenker

  1. Sehen, dass man gebunden ist und sich eingestehen (akzeptieren), dass es so ist
  2.  Die Entscheidung treffen sich zu lösen, es wollen und bereit sein es auch auszuführen. Einen Sinn darin erkennen. Erkennen, dass man keine Kontrolle mehr über den Lenker hat, sondern der Lenker die Richtung bestimmt.
  3. Beginnen die Finger zu lösen: Am Anfang suchte ich das eigene Gleichgewicht. Fragen, wie: Wer bin ich, was fühle ich, was kann ich etc. wurden aufgeworfen. Ich löste immer wieder die Finger vom Griff, aber fasste ihn auch immer wieder an, aus Angst zu fallen. Beinahe automatisch fanden meine Hände immer wieder die Griffe, wenn etwas das Gleichgewicht störte – Gewohnheit und Sicherheit. Ein Versuch reihte sich an den anderen und während ich immer wieder dazu den Willen aufbrachte, beschäftigte ich mich auch damit das Gleichgewicht zu finden. Das Gleichgewicht, das von mir kommt und allein kommen kann. Es reichte oberflächlich zu schauen und die eigenen Bewegungen und Handlungen ein wenig zu analysieren. (Wieso gehe ich kotzen und was könnte der Auslöser sein? Was wäre eine Alternative?) Ich schaute oft verwundert auf den „Lenker“, da ich ihn immer mehr bewusst als störend wahrnahm.
  4. Den Lenker loslassen und freihändig fahren: Mit der Zeit krallte ich mich weniger fest an das Gummi des Lenkers und schaffte es längere Zeit freihändig zu fahren. Euphorie und Freude waren Begleiterscheinung der Unsicherheit und Fremdheit.  Adrenalin ließ mich schreckhaft werden, Aufmerksamkeit verbot mir unterbewusst tief zu schlafen oder ganz zur Ruhe zu kommen – Angst und Unruhe trieben mich um. Ich war auf den Prozess konzentriert, fokussiert auf den Lenker und darauf mein Gleichgewicht zu halten, vielleicht auch gleichzeitig auf den Weg kurz vor mir. Da ich den Willen hatte und auch daran arbeitete den Lenker loszulassen, konnte ich nun Hilfe zulassen. Ich suchte einen Halt, der den Lenker ersetzen könnte. Dachte, dass es etwas geben muss, was ihn gänzlich ersetzt, doch fand nichts, aber ich bekam Unterstützung durch die Klinik. Hände stützen mich immer wieder und ich griff nach Ästen, die über den Weg hingen (funktioniert in echt vermutlich nicht wirklich). Die Zusammenfassung dieses ersten „Loslösungsprozesses“: Das Gefühl, dass alles ist so anstrengend, wie schon lange nicht mehr ist.  Ich war mitgenommen, aber auch motiviert von der Euphorie und dem Erfolgserlebnis, die Freiheit fühlte sich gut an.
  5. Die Orientierung fällt auf das umliegende Außen: Mein Gleichgewicht hatte ich gefunden und mit Unterstützung gelang es mir dieses zu halten. Der Blick war nicht mehr auf den Lenker fokussiert, sondern konnte genauso, wie die Gedanken, freier umherschweben. Ich war zwar froh über die Unterstützung in der Klinik, aber fühlte ich auch gleichzeitig gefangen. Das echte Leben war ausgeschlossen. Und ich bemerkte, was ich vor allem mir selbst angetan hatte, dass ich den falschen Weg eingeschlagen hatte – Wut und Hass, unter anderem auch auf das Umfeld, was beigetragen hatte, das ich so fuhr. Auch Trauer über das was ich verloren und verpasst hatte durch das Binden überkam mich. Und ich nahm verstärkt auch die negativen Veränderungen war, die das Fahren ohne Lenker mit sich brachte (Unsicherheit, Kontrollverlust Gewichtszunahme…). All das führte zu einer „Alles ist sinnlos“ und „Ich habe keinen Bock mehr zu kämpfen“ – Stimmung. All diese Zweifel und Gefühle hatte ich mit dem Lenker in meiner Hand nicht gespürt…
  6. Das erneute Klammern an den Lenker. Ohne Lenker war es so neu, ungewohnt und angsteinflößend mit dem Verlagern des Gewichtes die Richtung zu kontrollieren, auch noch nach einiger Zeit und trotz Begeisterung für das freihändige fahren. „Noch einmal versuchen, wie es vorher war“. Ja er kam der große Rückfall und er fühlte sich zu Beginn gut an – ich hatte meine Bestätigung und Kontrolle zurück. Doch die Zeit davor hatte mir gezeigt, dass das Leben ohne die Abhängigkeit und in Freiheit viel besser ist (und auch besser für die Gesundheit).
  7. Wieder Freihändig fahren: Es kam erneut zur Phase 2 – ich entschloss mich weiter freihändig zu fahren auch wenn es anstrengend war und ich oft die Zähne zusammen beißen und das Gewicht aushalten musste, was nun ungeteilt auf meinem Körper lastete. Doch ich hatte viel Ablenkung und die Freude über das freihändige Fahren trieb mich an. Ich hatte gelernt, dem Schönen in der Umwelt mehr Wert zu geben als dem Schlechten. Ich habe in der Zeit ein Stück zu mir und meinem Gleichgewicht gefunden. (ca. 70 kotzfreie Tage und ich fing den Blog hier an)
  8. Das freihändig Fahren überfordert. Es kam ein noch größerer Rückfall. Monatelang klammerte ich mich immer wieder an den Lenker. Ein halbes Jahr wechselten sich Phase 0, 2 und 3 ab. Wieso es dazu kam, weiß ich bis heute nicht genau. Vermutlich war es zu viel, zu unsicher, und zu schnell gegangen mit dem „neuen“ Leben. Zumal ich jetzt ohne Aufsicht war und niemand mir mehr zujubelte oder mich anfeuerte. Vielleicht ging neben all dem Gefühlschaos der eigene Antrieb einfach verloren. Es wurde mit den Monaten immer schlimmer, ich merkte nur allzu deutlich wie nervend diese Last war, die ich mit mir schleppte, ich fühlte mich ausgeliefert und ferngesteuert und auch der Selbsthass blieb nicht aus. So beschloss ich zu Kämpfen für mich und mein Leben. Ich wollte ausprobieren und wissen, wie es ist frei zu leben, ohne Abhängigkeit und Zwänge. Es folgte ein auf und ab – ein wahrer Kampf gegen das Verlangen den Lenker zu fassen. Manchmal schaffte ich das lösen, manchmal konnte ich dem Halt nicht widerstehen. Bei diesem Kampf lernte ich, dass es darauf ankommt, was ich will und das ich mir auch verzeihen muss, ich mit mir gemeinsam den Kampf antreten muss. Ich verstand, dass es Quatsch ist gegen eine Essstörung und mich selbst zu kämpfen – denn ich Sitze auf dem Sattel, nur ich kann das Gleichgewicht geben und ich habe den größten Zugang zu mir um mich zu motivieren – denn letztendlich mache ich es für mich.
  9. Loslösen – Frei Leben. Phase 5 und 7 vermischen sich zu einer Neuen. Zu Beginn war sie gekennzeichnet von weitermachen und aushalten. Gedanken ans Aufgeben waren und sind noch präsent, doch wurden nicht ausgeführt, denn ich hatte den Willen die Freiheit und das Leben zu spüren ohne kontrolliert zu werden von einer Essstörung. Es ist die Phase in der ich mich gerade noch befinde, doch ich habe mich schon ein ganzes Stück von dem Beginn entfernt. 4 Monaten fahre ich schon freihändig. Durch Strecken, auf denen ich kämpfen musste und Strecken, auf denen es einfacher wurde, ich das Genießen und Zufrieden sein neu kennenlernte. Ich war am Anfang wachsam, achtete auf jede Unebenheit, die das Rad hätte aus dem Gleichgewicht bringen können. Das Rad auf der Straße des Lebens, welches unaufhörlich und jetzt zurückgeblickt, rasend schnell, mit mir gefahren ist. 150 Tage lang widerstand ich bis jetzt schon dem Drang mein Leben wieder von der Essstörung lenken zu lassen. Obwohl mir das Wort widerstehen nicht mehr richtig erscheint, es ist einfacher geworden. Ich habe mir beigebracht den Lenker nicht zu brauchen. Ich fühle mich frei – nun habe ich die Freiheit hinzugehen wohin ich will ohne Last. Jedoch lässt das Besondere des Neuen in letzter Zeit nach – es war etwas tolles freihändig fahren zu lernen, es war bestätigend zu bemerken, dass der eigene Körper die Kontrolle über das Gleichgewicht halten kann, es ist mit der Zeit eine schöne neue Veränderung geworden, die mehr Freiraum bietet. Doch nun wird es Gewohnheit (falls man es trotz der immer noch vorhandenen Gedanken an die Essstörung so nennen kann), es erscheint leicht und etwas langweilig, sodass das tolle Neuartige immer mehr untergeht und das Negative, wie das spürende Gewicht, vermehrt in den Vordergrund rückt. Es sind kleine Abschnitte die sich mit positiven Abschnitten, in denen ich zufrieden mit mir bin abwechseln. Ich weiß, was ich an der derzeitigen großen Phase habe – der kontrollierende Automatismus den Lenker zu fassen ist gebrochen – Freiheit, Unabhängigkeit und die Möglichkeit mich selbst anzunehmen und zu lieben habe ich erlangt. Wenn ich mein Leben unter Kontrolle habe und eine Zukunft planen will, die umsetzbar ist, dann doch ohne einen Lenker mit Kontrollzwang in der Hand oder?

Lange Zeit habe ich nach einem Ersatz für den Lenker gesucht. Ich bin davon ausgegangen, dass es irgendetwas gibt, was die Leere, die die Essstörung hinterlässt füllen muss. Aber mit der Zeit habe ich bemerkt, dass ersetzen der falsche Weg ist – es kommt auf das Loslösen an. Der freihändige Halt kommt von mir, er geht von dem Gleichgewicht meines Körpers aus. Vielleicht ist mein Bild an manchen Stellen verwirrend und schwer nachvollziehbar oder gar utopisch. Ohne Lenker fahren bedeutet Freiheit, das Leben selbst in den Händen halten. Auf dem Weg zum Loslösen kann es immer wieder zu verschiedenen Phasen kommen und natürlich besteht immer die Möglichkeit sich wieder am Lenker festzukrallen. Jeder Weg ist anders, jede Phase kann anders aussehen. Das alles ist rein theoretisch und gründet sich allein auf meinem Erleben, dennoch denke ich, dass viele Recoveryprozesse ähnlich sind und sich einiges überschneidet. Dabei Ziele zu haben ist gut, Ziele sind wichtig, um auf etwas hin zu arbeiten, um einen Sinn zu sehen. Jedoch kann man nur nach vorne schauen und Ziele auch umsetzen, wenn man auch die Gegenwart wahrnimmt, wenn die Hände frei sind. Es gehört also beides zusammen, beides zum Leben – Gegenwart und Zukunft.

Im Kampf weg von der Essstörung kommt es nicht darauf an, den größeren Apfel zu wählen, sich anzugewöhnen den 3,5er Jogurt statt den 0,1er zu essen oder die hellen, als ungesund verschrienen Brötchen zu kaufen. Es kommt darauf an, zu lernen es nicht aus einem Zwang heraus zu tun, sondern aus der Überzeugung, dass es für einen selbst das Richtige ist. Das Wichtigste: Weitermachen, auch wenn es schwer, nervig, sinnlos, erdrückend, einengend, wahnsinnig uvm. erscheint, es zu Unsicherheit, Angst, Kontrollverlust, Gewichtszunahme, Zweifeln etc. führt. Es ist nicht wichtig den Prozess des Lösens möglichst schnell abzuschließen, meiner ist auch noch nicht am Ende. Es benötigt Zeit. Wichtig ist den Weg zu gehen und auf dem Weg zu bleiben, indem man sich immer weider neu entscheidet weiterzumachen, denn dabei lernt man das Leben kennen und nicht am Ende. Durch die Entscheidungen gegen die Abhängigkeit verleiht man der Freiheit Ausdruck. Das Leben geht immer weiter und jede Phase geht vorbei – ich habe in der Hand wohin es geht und nur ich kann mein Leben leben und so gestalten das es gut für mich ist, das habe ich begriffen. Das was ich bisher gewonnen habe ist Selbstakzeptanz, die Fähigkeit mir manches zu vergeben und Vertauen auf Gott zu haben. „Augen zu und durch“ – ist eines meiner Lieblingsmottos geworden, denn es bringt den Vorteil das man sich im Spiegel nicht mehr sieht und runtermachen kann.

Ich wünsche jedem der das hier liest alles Gute und viel Kraft für seinen individuellen Weg, egal ob der gerade über einen Berg führt oder nicht!

Alles Liebe Eure Elli 🙂

PicsArt_10-24-10.04.40.png

7 Gedanken zu “Loslösen – der 150. Tag

  1. Dein Text ist großartig. Er ist es wert und würdig gelesen und verbreitet zu werden (keine Sorge, liebe Elli, das mache ich nicht 😉 ).

    Das Bild, das Du gewählt hast, ist weder verwirrend noch nicht nachvollziehbar. Es ist ein sehr illustrierendes, sehr treffendes Bild. Die Porbleme, die ich habe, sind andere, aber ich werde von nun an zu ergründen versuchen, was die Lenker sind, an denen ich mich festhalte.

    Wie Du das bislang mit dem Loslassen und auf Dich Vertrauen geschafft hast, das sehe ich immer wieder nur mit dem größten Respekt.

    Das, mit dem reit des neuen, der besonderen Motivation, die man entwickelt, wenn etwas schön ist aber eben auch noch „unverbraucht“, noch „reizvoll“, das kann ich gut nachvollziehen. Aber, liebe Elli, Schönheit, und immer wieder neuer Reiz kann durchaus auch in etwas liegen, dass nach und nach mehr zu einer Routine wird – es gibt sehr schöne Routinen, ich nenne sie gern „lieb gewordene Gewohnheiten“. Und die Gewohnheit, sich nicht mehr fremdbestimmt, ferngesteuert, letztlich immer wieder unter Druck gesetzt zu fühlen oder fühlen zu müssen, das ist doch ohne jeden Zweifel eine schöne Routine.

    So wichtig auf der einen Seite Veränderungen in unserem und für unser Leben sein mögen, so wichtig sind doch auch Dinge, die beständig sind, die uns erden, die uns ICH oder DU sein lassen.

    Ich erlebe es gerade so, dass Du in Dir, bei Dir, mit Dir, ein Stückchen Heimat findest. Heimat ist vor allem ein Empfinden. Und dieses Empfinden ist ein beständiges – es ist nur mal stärker und mal schwächer.

    Lass dieses Empfinden stark sein, was Dich selbst angeht, lass es Dir von niemandem (mehr) nehmen.

    Allerliebste Grüße und Segenswünsche für Dich!

    Gefällt 1 Person

    1. Lieber Sternfluesterer, danke für deine tolle Rückmeldung! Die zaubert mir gerade ein (subjektiv) total dämliches breites Grinsen ins Gesicht. Ich freue mich immer wieder wenn jemand etwas aus meinen Gedanken etwas mitnehmen kann, genauso Kraft schöpfen wie es mir manchmal gelingt.
      Lieb gewordene Gewohnheiten – da muss ich dir zustimmen, das es die gibt und sie haben das recht trotz Routine immer wieder neu gewertschätzt zu werden, egal wie gewöhnlich sie sind – eine tolle Beschreibung!
      In mir und mit mir Heimat finden, das ist toll ausgedrückt und ja genauso fühlt es sich an, obwohl ich glaube das Wort zu Hause bevorzuge. Da ich Heimat mit einem festen Ort verbinde, den ich im Laufe meines Lebens verlasse, Heimat ist für mich verbunden mit der Herkunft. Wobei ich das Wort beheimatet für diese Beschreibung das mein Ich in mir angekommen ist sehr schön finde.
      Ich denke vll muss man um sich zu finden erst Zweifel durchleben.
      Ich danke dir von Herzen für deine Worte ❤ und wünsche dir, dass auch deine derzeitige Phase überwunden wird und bei dir (in dir) etwas Frieden einkehrt – denn ist es nicht das friedliche was eine Heimat vermittelt?
      Ganz ganz liebe und behütete Grüße!

      Gefällt 1 Person

    1. Danke, für deine Nominierung, auch wenn ich innerlich gehofft habe der Kelch möchte an mir vorbei gegen freut es mich trotzdem, da ich es als Zeichen der Wertschätzung sehe. Ich werde mich dem nächste Woche widmen 😉
      Ganz liebe Grüße zurück<3

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s