mein Körper

Mein Körper ist schon toll! Ich fühle mich gut. Punkt – Aus – Ende – so lasse ich das heute stehen. Ist mein Körper nicht ein Wunderwerk? Der Gedanke kam mir heute und ich bejahte ihn voller Überzeugung. Heute würde ich das genauso unterschreiben. Seit dem aufstehen begleitet mich ein super Körpergefühl. Ich fand es ganz ok zu sehen, was ich sah, fand es wunderbar in meinem Körper zu sein, genau diesen zu haben, so wie er ist. 100 % Zufriedenheit gibt es gar nicht und wenn dann ist es Show oder operiert…. was darauf hindeutet das man ja unzufrieden mit dem vorher war. Ich spielte kurz mit dem Gedanken mich auf die Waage zu stellen. Wenn ich mich so gut fühle kann sie mir ja nichts oder? Ich tat es nicht, mir geht es bester ohne … kg im Hinterkopf. Wie schon die letzten Tage machte ich mir bewusst – ich fühle mich besser ohne, ich nehme mich mehr an so wie ich bin, schaue nicht durch das Glas der Waage auf meinen Körper. Dieses gut und wohl fühlen ist jetzt anders als damals, als ich meine Wunschzahl aufblinken sah und mich deswegen wunderschön fühlte. Heute fühle ich mich schön und es kommt von innen. Ich bin im Reinen mit mir, freunde mich mit mir an, statt an mir zu nörgeln oder mich verbessern zu wollen. Heute würde ich sagen spüre ich inneren Frieden mit mir, auch wenn ich nach dem Mittag „nur“ auf der Couch lag und Bilder für den Vortrag über meinen Jakobsweg raussuchte und die PowerPoint-Präsentation zusammenstellte. Erinnerungen und Erfahrungen werden mehr als ein wenig aufgefrischt. Was habe ich, was hat mein Körper nicht damals geleistet! Heute bewundere ich meinen Körper. Der rechte Ellenbogen schmerzt, die linke Schulter auch und den linken mittleren Finger ziert ein wunderschöner Bluterguss + Schwellung. Ich finde meinen Körper nicht schöner dadurch, doch es macht mir bewusst, dass mein Körper trotz Makel funktioniert. Er hat mich heute trotz Verletzungen zu Vorlesung begleitet. Zur Belohnung gab es heute sogar Käse (Feta, Mozzarella und Camembert!) auf dem Gemüseauflauf – und das einfach nur weil ich Appetit darauf hatte. Kalorien, Gewicht??? Die Gedanken spielten überraschenderweise nur kurz nach dem Essen eine kleine Rolle, aber wirklich nur ganz kurz. Heute bin ich stolz auf mich und im Reinen mit mir, trotz der trubeligen Vorschau auf die nächsten Tage: morgen Vortrag, ab Donnerstag arbeite ich und das Wochenende ab Freitag wird ein reines hin und herpendeln zwischen Arbeit und Terminen, die in meiner Heimat anstehen, fühle ich mich stark. Ich will jetzt nichts heraufbeschwören, aber ich würde heute sogar zu selbstsicher und selbstliebend tendieren 🙂 (das ich das jemals schreiben würde…) Was macht da schon eine kleine (vermutlich nur für mich sichtbare) Fettschicht auf dem Bauch? Rational betrachtet gar nichts, doch gefühlsmäßig dauert es wohl noch etwas, das auch zu spüren. Doch heute liebe ich meinen Körper. Over and out – es steht um 18 Uhr noch eine Vorlesung über die heilige Elisabeth von Thüringen an, Thema: Wie funktioniert eine Heiligsprechung? Ich freue mich schon und werde aufpassen, um dann zumindest meinen Mittelfinger heilig zu sprechen, der hier so toll mitgetippt hat.

PicsArt_06-13-03.49.14
Erinnerungen…

Habt einen schönen Restnachmittag, Feierabend, Abend 😉

5 Gedanken zu “mein Körper

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s