Tag 1 – geflogen und gelandet 

Ich bin angekommen… Zumindest erstmal physisch, bis ich das Ganze hier richtig realisieren wird es wohl noch etwas dauern, es kommt mir ein wenig vor wie in einem Traum. Aber Sevilla hat auch traumhaft schöne Ecken 🙂 Nach einem reibungslosen Flug und auch einem unspektakulärem Ankommen im Hostel, schlenderte ich 4 Stunden durch Sevilla. Unter anderem kam ich an dem Plaza de la Encarnación vorbei, ein sehr eindrucksvolles modernes Gebilde gebaut auf Ausgrabungen römischer Zeiten. Heute und damals wurde hier miteinander verbunden.

Plaza de la Encarnación

Mir begegneten noch viele andere tolle Bauwerke (Häuser und Kirchen), bezaubernde Gärten mit Palmen und massenhaft Oragenbäumen, kleine Gässchen und jede Menge an Straßenkünstlern. Ich habe die Stadt als sehr lebendig, genauso wie die Menschen hier sind, offen, warmherzig und halt lebendig, wahrgenommen.

Akrobaten, Musiker und Flamencotänzerinnen, in ihren Roten mit weißen Punkten und Rüschen versetzten Kleidern, lockten immer wieder Menschentrauben an und versprühten Fröhlichkeit. Unzählige Pferdekutschen prägten das Bild der Straßen. Das rhythmische Pferdegetrappel und geschäftige Treiben der Menschen gibt meinem Erleben einen freudigen Klang. Und das Lustigste: die Ampeln zwitschern wie Vögel, echt jetzt! Am Anfang war ich schon etwas irritiert, aber es soll wahrscheinlich animieren, beschwingt über die Straße zu fliegen :p Über all dem stand die Sonne am blauen Himmel und setzte vielem mit ihren Strahlen ein Leuchten auf. Es war ein schöner erster Tag und auch das Hostel ist ok, viele junge Leute gehen ein und aus, da entwickelt sich das ein oder andere Gespräch 🙂 Morgen werde ich mir auf jeden Fall noch die Kathedrale und einige andere Sehenswürdigkeiten anschauen. Das Handy sagt 17 Grad und Sonnenschein voraus. Die Sonne scheint mich also noch etwas begleiten zu wollen  😉

Aus dem Flugzeug:

Ich schaue aus dem Fenster – eine kleine Luke bildet die Verbindung nach außen. Im Nebel gestartet, durch die Nebelwand dem Himmel entgegen gestiegen. Der Nebel wurde zurückgelassen, das Flugzeug schwebt nun über den Wolken. Blauer Himmel – Sonnenschein. Die Sonne strahlt auf die nun unten liegenden Wolken. Mal scheinen sie, wie eine Schneedecke alles zu bedecken, dann blitzt mal der blaue Himmel durch und ein Meer übersät mit reinen weißen Eisschollen scheint zu entstehen. Alles wirkt so friedlich da draußen. Ich komme mir vor wie in einer Traumblase, wie ein stiller Beobachter von außen und doch mittendrin im Geschehen.  Im Flugzeug: ein ständiges Brummen der Motoren, ein Hin und Her – Getränke und Speisen werden angeboten, die Fluggäste vertreiben sich die Zeit mit Schlafen, lesen oder elektronischen Geräten. Draußen verwandelt die Sonne die Wolken in eine leuchtende strahlende Decke, die alle Sorgen der Welt scheinbar unter sich begräbt. Über den Wolken – sorgenfrei und losgelöst. Schwerelos in eine andere Welt. . . 

„Über den Wolken
Muss die Freiheit wohl grenzenlos sein
Alle Ängste, alle Sorgen
Sagt man
Blieben darunter verborgen
Und dann
Würde was uns groß und wichtig erscheint
Plötzlich nichtig und klein“

Und aufeinmal kommt mir der Text von Reinhard Mey in den Sinn… Ja und er stimmt, man sollte viel öfter mal die Dinge von oben betrachten.  Aber jetzt bin ich erstmal wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen und freue mich auch meinen Schlafsack, welcher schon oben auf dem Doppelstockbett nach mir ruft 😉 Ich glaube spanische Luft und Sonne macht müde :p 

Adios, eure Elli 

4 Gedanken zu “Tag 1 – geflogen und gelandet 

      1. Viel Spaß und viele schöne Eindrücke von dieser wundervollen Stadt.
        Ich habe mir damals auch einen Sightseeing-Tag gegönnt, insbesondere auch, um mich ein wenig an die Hitze zu gewöhnen.
        Viel Genuss und Freude.

        Gefällt 1 Person

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